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	<title>Kathrins Blog &#187; düsseldorf</title>
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	<description>Kathrin Konze, Live aus Düsseldorf</description>
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		<title>Der Zauber einer Nacht</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 08:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homestorys]]></category>
		<category><![CDATA[düsseldorf]]></category>
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		<description><![CDATA[An machen Tagen ist die Musik im Kopf lauter, als die im Ohr. Und es gibt Tage, da ist der Hüftschwung im Gang stärker, als der Herzschlag im Lauf. Doch nur eine Silbe zwischen den Zeilen gelesen reicht, um all dies wieder zunichte zu machen. Darum gilt es das Hoch zu feiern.
Apres Ski in Düsseldorf? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An machen Tagen ist die Musik im Kopf lauter, als die im Ohr. Und es gibt Tage, da ist der Hüftschwung im Gang stärker, als der Herzschlag im Lauf. Doch nur eine Silbe zwischen den Zeilen gelesen reicht, um all dies wieder zunichte zu machen. Darum gilt es das Hoch zu feiern.<span id="more-1443"></span></p>
<p>Apres Ski in Düsseldorf? Nicht wirklich. Zumindest nicht am Freitagabend. Die Stimmung auf dem Burgplatz war schon leicht zerklüftet, als ich dort eintraf. Verabredet mit der bezaubernden Reggae und ihrem Freund, schlug ich mich fröstelnd durch die überfüllte Innenstadt. Die beiden hatten jedoch genug gute Laune, um den Platz und die Stimmung hoch zu halten.</p>
<p>Wer glaubt, die Innenstadt hat das Level der Unerträglichkeit zu Stoßzeiten der Junggesellenabschiede erreicht, irrt. Zur Vor-Weihnachtszeit kann man das ganze noch einmal verdoppeln. Da kommt es gerade recht, dass das Oberbayern einen neuen Ableger eröffnet hat. Er trägt den sinnigen Namen Anton´s Bierkönig <em>.</em> Diesen Insider Tipp brachte die liebe Reggae aufs Tablett. Das ehemalige Irish Pub auf der Bolker Straße musste einem weiteren Disco-Fox-Bier-Bagger-Schuppen weichen.</p>
<p>Wie es das Schicksal, und meine feierfreudigen Freunde so wollten, testeten wir den Laden unverzüglich. Kaum die Treppe nach unten betreten, fühle mich zurück versetzt in die Zeit, als die Disco in Bergheim noch „Studio 1“ hieß. Hier gibt es nichts, was ich nicht schon erleben musste. So packt mich auch sofort ein „Manni“ für den ersten „Fox“ auf dem Parkett.</p>
<p>Ein Glück sind die Gedanken und der Handyempfang frei. Die Pläne des nächsten Tages setzen dem ganzen <a href="http://www.mundmische.de/entries/6224-Spoekes_machen" target="_blank">Spökes </a>jedoch ein ersehntes Ende. Und dann, kurz vor Mitternacht, höre ich doch noch die Silbe zwischen den Zeilen. Der Zauber ist verflogen, der Spaß ist vorbei.</p>
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		<title>Advent Advent</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 10:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homestorys]]></category>
		<category><![CDATA[düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Ski]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche ist mir das Ausmaß der gesamten Beleuchtungstechnik erst bewusst geworden, das sich in Düsseldorf in jedermanns Birne brennt. In ähnlicher Intensität brennt sich nun auch die Radio- und Fernsehwerbung ein. Holidays are coming, sagt Coca Cola und Tchibo meint, dass schenken voll im Trend liegt. Seltsamerweise kollabieren diese Nachrichten mit meiner Realität.
Ein erster, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche ist mir das Ausmaß der gesamten Beleuchtungstechnik erst bewusst geworden, das sich in Düsseldorf in jedermanns Birne brennt. In ähnlicher Intensität brennt sich nun auch die Radio- und Fernsehwerbung ein. Holidays are coming, sagt Coca Cola und Tchibo meint, dass schenken voll im Trend liegt. Seltsamerweise kollabieren diese Nachrichten mit meiner Realität.<span id="more-1426"></span></p>
<p>Ein erster, wenn auch kurzer, Abend auf dem Weihnachtsmarkt stand am Freitag an. Es galt einen alten Freund und Printhasen zu verabschieden. Auf dem Rathausplatz kam ich zum ersten Mal in den Genuss von weißem Glühwein. Eine feine Sache, die zwar ordentlich ins Blut aber nicht in den Kopf geht.</p>
<p>Den derzeit schrillsten Adventskranz sah ich am frühen Samstag  in der Headlounge. Er spiegelte perfekt die Corporate Identity des Salons wider. Pink, Grellgrün, Sterne, Barbies. Da wundert es nicht, dass die schamlos drapierten Lichterketten der Düsseldorf Arkaden hier große Zustimmung finden. Geschmäcker sind verschieden, aber der Schnitt war ganz nach meiner Fasson. Ein Glück!</p>
<p>Nächste Woche soll es schneien in Düsseldorf. Zumindest schmeißen die Stadtwerke eine Schüppe drauf und die Neusser Skihalle legt eine Doppelschicht ein, um die Strecke zu präparieren. „<a href="http://www.duesseldorf.de/top/thema010/events/veranstaltungen/skicup09/index.shtml" target="_blank">Weihnachtszeit ist Skilanglaufzeit in Düsseldorf.</a>“, behauptet die Düsseldorf Homepage. Ist das so? Ich bin kein Freund von Kunstschnee und zu Langlauf habe ich gar keine Meinung. Werde ich allerdings von 3 bezaubernden Freundinnen gefragt, ob ich sie zur Apres Ski Party am Freitag begleite, kann ich das doch nicht ablehnen, oder?!</p>
<p>„Holidays are coming“ trällert Coca Cola, aber ehrlich gesagt merke ich da nichts von. Und da hilft es auch nicht, wenn Tchibo im Radiospot behauptet, dass es nun „Trend“ ist dies und jenes zu verschenken. Die Reisebusse am Rheinufer und die entsprechend vollere Innenstadt, lassen zusätzlich eine leichte Panik in mir aufsteigen. Es ist noch viel zu erledigen bis zu meinem ersten Urlaubstag. Ganz oben auf der Liste die beliebte Frage: Was schenke ich jemandem, der schon alles hat?</p>
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		<title>Darum ist es am Rhein so schön – ein Besuch an Düsseldorfs Stränden</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 21:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homestorys]]></category>
		<category><![CDATA[düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn das Wetter eine bestimmte Temperatur hat, der Wind ganz speziell um die Nase weht und der MP3 Player wieder entdeckte Songs spielt, dann erinnert man sich. Kennt Ihr das nicht? Das ist sehr schade, denn so tauchten plötzlich an einem Sommer Morgen auf dem Weg zur Arbeit Bilder aus Neuseeland in meinem Kopf auf. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn das Wetter eine bestimmte Temperatur hat, der Wind ganz speziell um die Nase weht und der MP3 Player wieder entdeckte Songs spielt, dann erinnert man sich. Kennt Ihr das nicht? Das ist sehr schade, denn so tauchten plötzlich an einem Sommer Morgen auf dem Weg zur Arbeit Bilder aus Neuseeland in meinem Kopf auf. Beeindruckend schön war es dort. Warum es am Rhein so schön ist, weiß ich jedoch sofort, wenn ich nur an gestern Abend denke.<span id="more-876"></span></p>
<p>Nach Feierabend steht Sport ganz oben auf meiner Liste. Bei diesem Wetter und bei dem Mittwoch Programm im Sportstudio empfiehlt es sich allerdings, an die frische Luft zu gehen. Da mein Rad nun wieder halbwegs funktioniert (ich suche noch einen netten jungen Mann, der es mir fertig repariert!), haben JSP und ich uns für eine Radtour entschieden.</p>
<p>Von Bilk aus zum Rhein ist es ein Katzensprung. Über die für ungeübte Skater mörderische Brücke und schon kommt man zum Strand. Der feine Sand und der Blick auf die Skyline locken groß und klein. Es wird gegrillt, gebadet und geplaudert. Ein Stück weiter Richtung Neuss kommt man zum so genannten Reggae-Beach. Die Landzunge hier ist leicht zu übersehen, bietet dem jungen Publikum aber viel Raum und Sand sich in der Sonne zu aalen.</p>
<p>Am Golfplatz tummeln sich die Polohemdträger/innen und die Schläger schwingen durch die Lüfte. Folgt man dem Asphalt vorbei am Kapellchen über nass gesprühte Radwege, kommt man hinter Düsseldorfs Gemüsegärten nach Volmerswerth. Unsere Kehlen sind trocken und unser Kalorienverbrauch im grünen Bereich. Wir probieren ein Eis an der seit 1906 bestehenden Diele Unbehaun. Ich weiß, die Fangemeinde dieser Bude ist groß, ich gehöre trotzdem nicht dazu.</p>
<p>Heute habe ich mit Fräulein X und der blonden Gang die Sky Lounge auf dem Kaufhof Parkdeck getestet. Unser Urteil: Schön hier! Die 4 Euro Eintritt, die man erst ab 18 Uhr bezahlen muss, konnten wir uns zum Glück sparen. Die Getränke sind ohnehin schon etwas teurer und der DJ hat diverse Aussetzer. Dafür ist das Essen sein Geld wert, der Sand fein, der Blick weit und das Publikum nett gemischt. Morgen geht’s zum Allwetterbad nach Flingern und dann mal schauen, was der Rest meines langen Wochenendes noch so drauf hat.</p>
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		<title>Ein Abend in der Düsseldorfer Altstadt</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 14:34:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Obwohl man es besser weiß, gibt man die Hoffnung nicht auf. Manchmal stellt es sich als sinnvoll heraus, manchmal jedoch als idiotisch. Der Samstag Abend in der Düsseldorfer Altstadt ist im Grunde ein hoffnungsloser Fall, wenn man keine genauen Vorstellungen hat, in welchem Laden man die Nacht verbringen möchte.
Ein Einstieg in den Abend auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl man es besser weiß, gibt man die Hoffnung nicht auf. Manchmal stellt es sich als sinnvoll heraus, manchmal jedoch als idiotisch. Der Samstag Abend in der Düsseldorfer Altstadt ist im Grunde ein hoffnungsloser Fall, wenn man keine genauen Vorstellungen hat, in welchem Laden man die Nacht verbringen möchte.<span id="more-872"></span></p>
<p>Ein Einstieg in den Abend auf der Ratinger Straße ist bei sommerlichen Temperaturen immer eine gute Idee. Das streng frisierte Fräulein X, Miss JSP und eine zugereiste Fränkin standen mit mir gegen 22 Uhr auf dem holprigen Kopfsteinpflaster. Wir flanierten eine Runde die Straße auf und ab, um zu entscheiden welche Kneipe das hübscheste Publikum bietet.</p>
<p>Irgendwann kribbelte die Tanzlaune wie Brause in unseren Hüften. Es war Zeit einen geeigneten Floor zu finden. Im neuen Schlösser Alt wird der DJ bei seiner Arbeit gefilmt und für drei oder vier Songs konnte er die Schickeria auch zum Tanzen animieren. Zu diesem Zeitpunkt waren wir überzeugt, noch eine bessere Location finden zu können und zogen weiter.</p>
<p>Es folgte ein Abklappern tanzbarer Lokale im Frisur zerstörenden Fisselregen. Das Rosenrot sah schon von außen ziemlich vereinsamt aus, deshalb sparten wir uns die 3 Euro Eintritt plus 2 Euro Mindestverzehr. Im Llustwandel tanzte ein zu junges Publikum zu technoesken Beats. Die Anaconda Bar sah zwar gut gefüllt aus, doch auch hier reizten uns die Klänge nicht. Im Q-Stall war es seltsam leer und als ich den Kopf durchs Fenster nach innen steckte, vermisste ich den typischen Spaß-Rock-Sound.</p>
<p>Vor dem Peaches &amp; Cream versuchten uns die verzweifelten Türsteher zu ihrer „Wir sagen Goodbye“-Party zu überreden. Auf die Frage, wie voll es denn sei, antwortete die Animierdame „Es ist angenehm. Man kann gut tanzen und auch sitzen und so.“. Angenehm sitzen? Weiter gehen! Vor dem Jase war uns die Schlange zu lang.</p>
<p>Und so kam es wie es kommen musste. Wir hätten es ahnen können. Der Keim aller Junggesellenabschiede, die Heimat des schlechten Geschmacks. Die Bolker Straße. Wir bummelten eine Runde durch die neue Hausbar, in der man den Champagner direkt im Kübel an den Tisch bestellt. Unsere Ansprüche waren gesunken, unsere Kehlen trocken und unsere Hüften gelangweilt.</p>
<p>Wir landeten im vollen Kuhstall, in dem das große Bier unverschämte 4 Euro 30 kostet. Dafür gab es eine Menge unhübsche Männer, einen unfreundlichen DJ und eine Türlose Damentoilette. Aber hey, für manche unter uns ist Las Vegas die Stadt der Liebe. Warum soll man dann nicht auch glauben dürfen, dass es ok ist, drei Stunden in einer „Assi Kneipe“ zu feiern und zu tanzen?!</p>
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		<title>Rollnacht Düsseldorf in meiner Sportwoche</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 21:45:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Inlineskates]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeit verläuft auf Inlinern schnell, und fast wie von selbst. Manchmal muss man ein bisschen nachtreten, aber dann rollt alles wieder. Im Moment finde ich es ganz wunderbar, dass die Zeit schnell vergeht. Ein volles Sportprogramm am Feierabend hilft, die Woche zu beschleunigen. Da fällt man am Abend komatös ins Bett und bemerkt den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit verläuft auf Inlinern schnell, und fast wie von selbst. Manchmal muss man ein bisschen nachtreten, aber dann rollt alles wieder. Im Moment finde ich es ganz wunderbar, dass die Zeit schnell vergeht. Ein volles Sportprogramm am Feierabend hilft, die Woche zu beschleunigen. Da fällt man am Abend komatös ins Bett und bemerkt den Muskelkater erst, wenn man im Büro sitzt. Die heutige Rollnacht war mir eine willkommene Abwechslung dabei.<span id="more-861"></span></p>
<p>„Ach was die Zeit doch schnell vergeht!“ höre ich oft und kann den bedauernden Unterton auch verstehen. Nur wenige verstehen jedoch, wenn ich mich über die vorbei fliegenden Kalenderwochen freue. Vieles braucht Zeit und Geduld zählt nicht zu meinen Stärken. Bis sich meine Wünsche erfüllen, wird erst eine sehr lange Weile vergehen müssen. Effektive Zeitfresser sind sportliche Ablenkung und ein volles Freizeitprogramm.</p>
<p>Im Sportstudio sind JSP und ich wieder Stammgäste und bei den Kursen konnten wir mittlerweile die Anfängergewichte aufpimpen. Als wir Fräulein X zu einer Probestunde Yoga mitgenommen haben, hatte ich Spaß für zwei. Beim herabschauenden Hund wie ein Teenager kichern und gegen den Strom atmen wirkt echt verjüngend.</p>
<p>Heute Abend ging die Rollnacht durch Derendorf und das grüne Grafenberg. Hier, ja ich muss es zugeben, kam ich erneut zu Fall. Ein Frosch vor mir stolperte über einen Gullideckel, mir blieb keine Zeit zum bremsen, ich stürzte aufs Gesäß. Nein, der junge Mann erwies sich nicht als Prinz und mir blieben nur die besorgten Blicke meiner Mädels als Trost. Weiter durch Gerresheim und das dörfliche Vennhausen bis zum Schloss Eller. Nach der Trinkpause verlangsamte sich unser Tempo und wir zählten zu den letzten im Skaterfeld.</p>
<p>Und doch verging dieser Abend schnell genug, um schon morgen Nachmittag in das Wochenende starten zu können. Vielleicht blicke ich irgendwann mal mit Muskelkater zurück und wünschte, die Zeit wäre nicht so schnell vergangen. Jetzt aber will ich, dass sich etwas bewegt und möglichst bald etwas in Gang kommt. So begrüße ich jeden neuen Tag mit dem Sonnengruß und stemme beim Bankdrücken jede einzelne Minute voran.</p>

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		<title>Das Füchschen Zelt – König der Düsseldorfer Rheinkirmes</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 19:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homestorys]]></category>
		<category><![CDATA[Altbier]]></category>
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		<category><![CDATA[Kirmes]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hier keinen Spaß hat, ist selber schuld! Am Donnerstagabend hatte ich das große Vergnügen mit meinen Mädels das Festzelt der Füchschen Brauerei zu betreten. Ich bin nicht besonders erfahren im Besuch von Zelten bei Volksfesten, aber das musste ich auch nicht sein. Es war laut, heiß, feucht und fröhlich. Das lag weniger am Altbier, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hier keinen Spaß hat, ist selber schuld! Am Donnerstagabend hatte ich das große Vergnügen mit meinen Mädels das Festzelt der Füchschen Brauerei zu betreten. Ich bin nicht besonders erfahren im Besuch von Zelten bei Volksfesten, aber das musste ich auch nicht sein. Es war laut, heiß, feucht und fröhlich. Das lag weniger am Altbier, sondern viel mehr an der Musik, der Gesellschaft und unserer Position direkt vor dem DJ Pult.<span id="more-818"></span></p>
<p>Meine Freundin Reggae (aka „Der Sternepo“) bestand ungewohnt fordernd darauf, dass wir ins Füchschen Zelt gehen. Nur mit Unbehangen schaute sie zu, wie Fräulein X, JSP und ich zuvor noch ein Crepe essen wollten. Als es dann endlich zum Zelt ging war klar: Das wird eng! Doch kaum betritt man den im Takt wippenden Zeltgrund, ist man auch schon angesteckt mit dem Partyvirus.</p>
<p>Es ist laut. Das Publikum in allen Altersklassen fröhlich singend und tanzend. Die Zeltdecke ist gespickt mit Discokugeln und am Kopf des Zeltes steht ein riesiges DJ Pult. Die Jungs verstehen es die Menge zum kochen zu bringen und später am Abend in meine Kamera zu grinsen. Nach dem kühlen, ersten, bitteren Schluck Altbier geht es weiter in das Herz der Tanzfläche. Wir stehen ganz vorne direkt vor der Bühne und damit direkt vor den Ventilatoren, die den ganzen Abend für Abkühlung sorgen.</p>
<p>Die Schickeria wurde vorsorglich von dem mittlerweile angeheitert, flirtendem Volk weg gehalten. Im „Füchschen Separèe“ halten sich die auf, die es sich leisten können. Die Damen, die gerne dazu gehören wollen tanzen genau davor, in der Hoffnung von einem geelhaarigen Ken erwählt zu werden. Wir konzentrieren uns derweil auf die wesentlichen Elemente: Musik, Tanz und Trunk. An dieser Stelle: Nein, ich mag Altbier noch immer nicht. Keine Sorge, Mama! Mit Cola gemixt ist es aber zu ertragen.</p>
<p>Gegen circa halb eins reißen wir uns los. Aufgeladen von den oben erwähnten Elementen laufen wir in Schlangenlinien zum Riesenrad. Das steht nämlich direkt neben dem Zelt. JSP und das Fräulein X haben offensichtlich eines der Elemente im Überschuss konsumiert und singen volle 4 Runden „Wie schön, dass Du geboren bist!“. Was lernen wir daraus? Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Auch, wenn man nach nur 5 Stunden Schlaf wieder arbeiten und am Abend zum Sport muss. Denn solche Abende, die man lange in Erinnerung hält sind leider viel zu selten!</p>

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		<title>Das Neue Schlösser Alt</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 20:56:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homestorys]]></category>
		<category><![CDATA[düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Ratinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Darauf hat die Ratinger Straße nicht wirklich gewartet. Ein Ort, an den man die Schickies abschieben kann. Oder anders herum betrachtet, gibt es endlich auch für die Hafen Schickeria die Möglichkeit, auf der Ratinger mitfeiern zu dürfen. Das neue Lokal des Schlösser Alt lässt, wenn man ehrlich ist, schon von außen darauf schließen, dass innen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darauf hat die Ratinger Straße nicht wirklich gewartet. Ein Ort, an den man die Schickies abschieben kann. Oder anders herum betrachtet, gibt es endlich auch für die Hafen Schickeria die Möglichkeit, auf der Ratinger mitfeiern zu dürfen. Das neue Lokal des Schlösser Alt lässt, wenn man ehrlich ist, schon von außen darauf schließen, dass innen nur die „wahren Stylos“ hocken.<span id="more-798"></span></p>
<p>Da ist eine Sache, die ich wirklich und wahrhaftig hasse. Nasse Füße! Immer dann, wenn ich nicht aktiv daran beteiligt bin meine Füße feucht zu legen, bekomme ich zeitgleich einen dicken Hals. Kombiniert mit nassen Socken stellt sich zorniges Kopfschütteln und fluchendes vor sich hin Murmeln ein. Mancher Passant betrachtet mich dann etwas verwirrt, aber ich kann damit umgehen. Was mich jedoch aus der Fassung bringt, sind von Regen getränkte Jeans. Dieser Zustand ist nur auf einem Campingplatz zu akzeptieren.</p>
<p>Ein Glück blieb mir dieses Szenario heute Abend erspart und ich kam trocken zum Treffen mit Fräulein X und Reggae. Obwohl Kleidung und Füße trocken waren, wurde mein Outfit von der Klausur-gefrusteten X komplett zu Nichte gemacht. Ich sage mal, ich befinde mich da noch in einer Lernkurve. (Das Wort „Lernkurve“ habe ich in der WuV gelesen und finde es lässt sich prima anwenden, um fehlerhaftem Verhalten einen Deckmantel zu geben.)</p>
<p>Schlechtes Outfit fällt im neuen Schlösser Alt leider direkt auf. Möchte man mal „schick in ´ne Kneipe gehen“, ist man hier an der richtigen Hausnummer auf der <a href="http://www.ratinger-strasse.com/htm/ratinger_strasse_termine.htm" target="_blank">Ratinger</a>. Selbst die Kellnerin schaltet sich in unsere Frisur Debatte ein und gibt mir zu verstehen, dass mein derzeitiger Schnitt zu wenig Volumen zeigt.</p>
<p>Die Räumlichkeiten im Schlösser sind schick, modern, bieten Platz für Kneipen Hocker und Sessel Sitzer. Das Publikum ist ebenfalls schick. Die Kerle gestriegelt, die Damen adrett. So ein Barbie-Ken Gespann ist wie ein weißes Sofa. Hübsch anzuschauen, aber man hat doch ständig Angst vor Flecken. Unser nächstes Treffen wird wohl eher im <a href="http://www.pointoo.de/poi/Duesseldorf/Zum-goldenen-Einhorn-77211.html" target="_blank">goldenen Einhorn</a> oder beim <a href="http://www.qype.com/place/10804-Ohme-Jupp-Duesseldorf" target="_blank">Jupp </a>stattfinden.</p>
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		<title>Ein rabenschwarzer Donnerstag</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 19:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homestorys]]></category>
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		<category><![CDATA[Singles]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr glaubt nicht, was nach Feierabend noch alles schief gehen kann. So einiges, wie ich heute erfahren durfte. Doch Düsseldorf wusste mich zu trösten: Die Lorettostraße zwinkerte mir so charmant zu, dass mein erneuter Sturz mit den Inlinern schnell vergessen war. Am Fürstenplatz fand ich ein Fahrrad aus der Discoära. Die neue Neon und ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr glaubt nicht, was nach Feierabend noch alles schief gehen kann. So einiges, wie ich heute erfahren durfte. Doch Düsseldorf wusste mich zu trösten: Die Lorettostraße zwinkerte mir so charmant zu, dass mein erneuter Sturz mit den Inlinern schnell vergessen war. Am Fürstenplatz fand ich ein Fahrrad aus der Discoära. Die neue Neon und ein selbst gemachter Pfannekuchen ließen mich dann auch das schlechte Fernsehprogramm übersehen.<span id="more-763"></span></p>
<p>Nach Feierabend noch schnell ein Paket bei der Post abholen. An jedem anderen Werktag bis 20 Uhr kein Problem. Nicht so heute! „Wegen Betriebsversammlung geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.“ Prima, danke!</p>
<p>Die auf heute verlegte Rollnacht sollte eigentlich Mädels treffen und Sport machen miteinander verbinden. Meine liebe JSP sagte jedoch wegen ansteckender Übellaunigkeit ab. Das Fräulein X hatte ärztlich verordnetes Sportverbot. Der Rheinbahn habe ich es zu verdanken, dass ich dann noch die rollende Reggae verpasste. Ihr Handy hatte sie leider auch nicht dabei. So stand und wartete ich am Burgplatz. Und hier kommt ein wichtiger Tipp an alle: Niemals mit einem „Abi 2000“-T-Shirt alleine rumstehen. Ein neugieriger Prinz Eisenherz sprach mich an. An jedem anderen Tag hätte ich vielleicht ein Bier mit ihm getrunken. Heute hatte er absolut keine Chance von mir auch nur den Hauch eines Lächelns zu sehen.</p>
<p>Tapfer rollte ich allein zurück Richtung Bilk. Es stellte sich raus, dass eine rote Ampel, Straßenbahnschienen und ein Bürgersteig eindeutig zu viele Hindernisse für meine Skates sind. Ich fiel mit Schwung auf Knie und Ellbogen. Eine nette Radfahrerin neben mir brachte mich aber schnell wieder zum Lachen. Auf dem Weg zur rettenden Bahnstation rollte ich durch die Lorettostraße. In meinen Augen ist sie die schönste Straße in Düsseldorf.</p>
<p>Um die Ecke vom Fürstenplatz sprang mir dann noch ein funky glitzerndes Fahrrad in die Augen. Das war mir ein Foto wert. So, liebe Neon Redaktion und jetzt zu Euren 25 Gründen, warum ich noch Single bin: Punkt Nummer 9 und 13 würde ich mit einem Jein beantworten. Einzig mit den Punkten 23, 24 und 25 habt Ihr voll ins Schwarze getroffen. Ich erfülle also nur so ca. 4 Punkte Eurer Argumente. Heißt das, ich bin nicht mehr lange Single???</p>

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		<title>Schafskälte in Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 11:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homestorys]]></category>
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		<category><![CDATA[Inlineskates]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzte Woche stand unter der grau, feuchten Wolke der Schafskälte. Einzig der Montag bot in Düsseldorf trockenen Asphalt für meine neuen Inliner. Ich skatete auf unbekannter Strecke, testete die Outdoor Tauglichkeit meiner Rollen und entdeckte den Public Golfplatz am Rhein. Strahlender Abschluss meiner Arbeitswoche war der Englisch Conversationskurs mit Lora.
Kalt, grau und nass. Ziemlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzte Woche stand unter der grau, feuchten Wolke der Schafskälte. Einzig der Montag bot in Düsseldorf trockenen Asphalt für meine neuen Inliner. Ich skatete auf unbekannter Strecke, testete die Outdoor Tauglichkeit meiner Rollen und entdeckte den Public Golfplatz am Rhein. Strahlender Abschluss meiner Arbeitswoche war der Englisch Conversationskurs mit Lora.<span id="more-737"></span></p>
<p>Kalt, grau und nass. Ziemlich unmotivert durchforstete ich mein Taschenimperium nach einem funktionsfähigen Schirm. Mein MP3 Player spielte Songs, die ich sonst nur im Herbst höre. Die Schafskälte treibt einen zu langarm Hemden und trüben Gedanken. Ich überlegte, wie hoch wohl die Single-Dunkelziffer ist. Also Leute in einer Beziehung, die schon längst auf der Suche nach einem neuen Partner sind.</p>
<p>Allein der Montag trieb mich zu Fräulein X in die Straßenbahn, um mit ihr eine Runde mit den Inlinern zu drehen. Von der Tonhalle am Rhein entlang Richtung Medienhafen. Über die kleine Brücke und dabei exzessiv das Bremsen üben. Vorbei am Strand bis hin zum Golfgrün. Bei einer Pause am Abschlagsplatz erklärte uns ein Jedermann, dass der Korb Bälle für 2 Euro 50 zu haben ist. Hohe Männerquote und günstiger Outdoor Spaß? Ich komme wieder!</p>
<p>Weiter skaten Richtung Hamm und orientierungslos auf den „Aderdamm“ gerollt. Matsch und Kies! Die verzweifelt, entschuldigenden Rufe vom Fräulein ließen mich über den Weg balancieren. Irgendwo zwischen Flehe und Volmerswerth entdeckten wir endlich die erlösenden Straßenbahnschienen. Welch ein gutes Workout für Muskeln und Rollen.</p>
<p>Der Mittwoch Abend ist reserviert für meinen Englischkurs. Dieser hat sich auf die blonde Ingrid, mich und meine Lehrerin reduziert. Lora ist halbe Italienerin, trägt aber den Geist einer New Yorkerin in sich, da sie auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Long_Island" target="_blank">Long Island</a> aufwuchs. Perfect combination per una professoressa. Ihre Lebenserfahrung regt zu Gesprächen und Gedanken an, die man im Alltag selten hat. Mode, Männer, Arbeit, Reisen und Bücher werden fließend besprochen. Anscheinend mag sie mich, denn sie schenkte mir das Buch „<a href="http://www.amazon.de/Olivia-Joules-Overactive-Imagination-Fielding/dp/0330432745/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1244719401&amp;sr=8-1" target="_blank">Olivia Joules and the Overactive Imagination</a>“. Welch schillernder Abschluss einer trüben Arbeitswoche.</p>
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		<title>Kabale und Liebe in Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 07:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homestorys]]></category>
		<category><![CDATA[düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf meinem Reclam Heftchen klebt ein Bravo Sticker mit Titanic Motiv. Ich mochte die Story von Kabale und Liebe schon im Deutsch LK sehr. Gestern durfte ich dann im Düsseldorfer Schauspielhaus die Inszenierung von Andreas Kriegenburg sehen. Natürlich rafft es auch hier die 16jährige Millerin am Ende hin. Das Spiel war ganz fabelhaft und kurzweilig. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf meinem Reclam Heftchen klebt ein Bravo Sticker mit Titanic Motiv. Ich mochte die Story von Kabale und Liebe schon im Deutsch LK sehr. Gestern durfte ich dann im Düsseldorfer Schauspielhaus die Inszenierung von Andreas Kriegenburg sehen. Natürlich rafft es auch hier die 16jährige Millerin am Ende hin. Das Spiel war ganz fabelhaft und kurzweilig. Die danach folgende Vorstellung auf der Bolker Straße war dagegen das reinste Kindertheater.<span id="more-733"></span></p>
<p>„Und liebt mich meine Luise noch? Mein Herz ist das gestrige, ist´s auch das deine noch? Ich fliege nur her, will sehn, ob du heiter bist, und gehen und es auch sein – Du bist´s nicht.“ Wann hört man so was heutzutage schon noch? Dank Fräulein X kam ich an eine Karte für Reihe 4 im <a href="http://www.duesseldorfer-schauspielhaus.de/theater/spielplan/detail/248961/kabale_und_liebe" target="_blank">Düsseldorfer Schauspielhaus</a>. Hier gaben sie das Stück vom alten Schiller, Kabale und Liebe.</p>
<p>Die Schauspieler traten mal laut mal leise auf, mit Kraft und Ausdauer. Der Wurm wird mit viel Witz direkt im Doppelpack gespielt und der Major tritt wie eine arrogant verzogene Göre auf. Das Bühnenbild wird mit riesigen, wehenden Seidenvorhängen zum Leben erweckt. So treten Ferdinand und Luise auf, als wären sie von ihren eigenen Gedankenwolken geschützt. Luise wird letztlich gezwungen einen Brief auf den wabbelnden Bauch des Wurm zu kritzeln und so muss alles ein tragisches Ende nehmen.</p>
<p>Eigentlich taugt die Story für eine Hollywood Schnulze, nur eben ohne Happy End. Die Szenen, die sich mir nach dem Theater boten waren eher für eine Sozialstudie des Doktor Sommer Teams geeignet. Selbst schuld, wenn man sich für nur einen Drink auf die Bolker Straße wagt. Im Mississippi wurden dem Fräulein und mir zwei Cocktails von der netten Kellnerin angeschwemmt. Meiner hatte nur wenig Sunrise im Tequila. Als wir dann noch von einer Horde entlaufener Franken mit einer Rose beschenkt wurde war klar, es ist Zeit zu gehen.</p>
<p>Der Freitagabend in Düsseldorf bietet sein ganz eigenes Schauspiel. Selbst auf dem Heimweg in der Straßenbahn höre ich die junge Peggy Bundy in ihr Telefon sprechen: „Hallo? Halloo? Ey, willse mich va arschen? Hallo mann!?&#8230;Ey, was?&#8230;Am Kirschplatz mann!“ Muss Liebe schön sein!</p>
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