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	<title>Kathrins Blog &#187; Homestorys</title>
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	<description>Kathrin Konze, Live aus Düsseldorf</description>
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		<title>Der Zauber einer Nacht</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 08:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homestorys]]></category>
		<category><![CDATA[düsseldorf]]></category>
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		<description><![CDATA[An machen Tagen ist die Musik im Kopf lauter, als die im Ohr. Und es gibt Tage, da ist der Hüftschwung im Gang stärker, als der Herzschlag im Lauf. Doch nur eine Silbe zwischen den Zeilen gelesen reicht, um all dies wieder zunichte zu machen. Darum gilt es das Hoch zu feiern.
Apres Ski in Düsseldorf? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An machen Tagen ist die Musik im Kopf lauter, als die im Ohr. Und es gibt Tage, da ist der Hüftschwung im Gang stärker, als der Herzschlag im Lauf. Doch nur eine Silbe zwischen den Zeilen gelesen reicht, um all dies wieder zunichte zu machen. Darum gilt es das Hoch zu feiern.<span id="more-1443"></span></p>
<p>Apres Ski in Düsseldorf? Nicht wirklich. Zumindest nicht am Freitagabend. Die Stimmung auf dem Burgplatz war schon leicht zerklüftet, als ich dort eintraf. Verabredet mit der bezaubernden Reggae und ihrem Freund, schlug ich mich fröstelnd durch die überfüllte Innenstadt. Die beiden hatten jedoch genug gute Laune, um den Platz und die Stimmung hoch zu halten.</p>
<p>Wer glaubt, die Innenstadt hat das Level der Unerträglichkeit zu Stoßzeiten der Junggesellenabschiede erreicht, irrt. Zur Vor-Weihnachtszeit kann man das ganze noch einmal verdoppeln. Da kommt es gerade recht, dass das Oberbayern einen neuen Ableger eröffnet hat. Er trägt den sinnigen Namen Anton´s Bierkönig <em>.</em> Diesen Insider Tipp brachte die liebe Reggae aufs Tablett. Das ehemalige Irish Pub auf der Bolker Straße musste einem weiteren Disco-Fox-Bier-Bagger-Schuppen weichen.</p>
<p>Wie es das Schicksal, und meine feierfreudigen Freunde so wollten, testeten wir den Laden unverzüglich. Kaum die Treppe nach unten betreten, fühle mich zurück versetzt in die Zeit, als die Disco in Bergheim noch „Studio 1“ hieß. Hier gibt es nichts, was ich nicht schon erleben musste. So packt mich auch sofort ein „Manni“ für den ersten „Fox“ auf dem Parkett.</p>
<p>Ein Glück sind die Gedanken und der Handyempfang frei. Die Pläne des nächsten Tages setzen dem ganzen <a href="http://www.mundmische.de/entries/6224-Spoekes_machen" target="_blank">Spökes </a>jedoch ein ersehntes Ende. Und dann, kurz vor Mitternacht, höre ich doch noch die Silbe zwischen den Zeilen. Der Zauber ist verflogen, der Spaß ist vorbei.</p>
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		<title>Advent Advent</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 10:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homestorys]]></category>
		<category><![CDATA[düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Ski]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche ist mir das Ausmaß der gesamten Beleuchtungstechnik erst bewusst geworden, das sich in Düsseldorf in jedermanns Birne brennt. In ähnlicher Intensität brennt sich nun auch die Radio- und Fernsehwerbung ein. Holidays are coming, sagt Coca Cola und Tchibo meint, dass schenken voll im Trend liegt. Seltsamerweise kollabieren diese Nachrichten mit meiner Realität.
Ein erster, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche ist mir das Ausmaß der gesamten Beleuchtungstechnik erst bewusst geworden, das sich in Düsseldorf in jedermanns Birne brennt. In ähnlicher Intensität brennt sich nun auch die Radio- und Fernsehwerbung ein. Holidays are coming, sagt Coca Cola und Tchibo meint, dass schenken voll im Trend liegt. Seltsamerweise kollabieren diese Nachrichten mit meiner Realität.<span id="more-1426"></span></p>
<p>Ein erster, wenn auch kurzer, Abend auf dem Weihnachtsmarkt stand am Freitag an. Es galt einen alten Freund und Printhasen zu verabschieden. Auf dem Rathausplatz kam ich zum ersten Mal in den Genuss von weißem Glühwein. Eine feine Sache, die zwar ordentlich ins Blut aber nicht in den Kopf geht.</p>
<p>Den derzeit schrillsten Adventskranz sah ich am frühen Samstag  in der Headlounge. Er spiegelte perfekt die Corporate Identity des Salons wider. Pink, Grellgrün, Sterne, Barbies. Da wundert es nicht, dass die schamlos drapierten Lichterketten der Düsseldorf Arkaden hier große Zustimmung finden. Geschmäcker sind verschieden, aber der Schnitt war ganz nach meiner Fasson. Ein Glück!</p>
<p>Nächste Woche soll es schneien in Düsseldorf. Zumindest schmeißen die Stadtwerke eine Schüppe drauf und die Neusser Skihalle legt eine Doppelschicht ein, um die Strecke zu präparieren. „<a href="http://www.duesseldorf.de/top/thema010/events/veranstaltungen/skicup09/index.shtml" target="_blank">Weihnachtszeit ist Skilanglaufzeit in Düsseldorf.</a>“, behauptet die Düsseldorf Homepage. Ist das so? Ich bin kein Freund von Kunstschnee und zu Langlauf habe ich gar keine Meinung. Werde ich allerdings von 3 bezaubernden Freundinnen gefragt, ob ich sie zur Apres Ski Party am Freitag begleite, kann ich das doch nicht ablehnen, oder?!</p>
<p>„Holidays are coming“ trällert Coca Cola, aber ehrlich gesagt merke ich da nichts von. Und da hilft es auch nicht, wenn Tchibo im Radiospot behauptet, dass es nun „Trend“ ist dies und jenes zu verschenken. Die Reisebusse am Rheinufer und die entsprechend vollere Innenstadt, lassen zusätzlich eine leichte Panik in mir aufsteigen. Es ist noch viel zu erledigen bis zu meinem ersten Urlaubstag. Ganz oben auf der Liste die beliebte Frage: Was schenke ich jemandem, der schon alles hat?</p>
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		<title>Let it glow – Glühwein, Punsch und Hinkefuß</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 17:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Düsseldorfer Umland]]></category>
		<category><![CDATA[Homestorys]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche war ich ziemlich im eigenen Weihnachtszirkus. Ich setze quasi die Kür vor die Pflicht und legte mich dabei einmal fein auf die Nase. Derweil sind die Weihnachtsmärkte eröffnet. Die geschäftstüchtigen Düsseldorfer haben 3 Tage mehr abgegriffen als die Kölner. Bei denen ist allerdings mehr als nur eine Lampe durchgebrannt. Das stellte ich gestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche war ich ziemlich im eigenen Weihnachtszirkus. Ich setze quasi die Kür vor die Pflicht und legte mich dabei einmal fein auf die Nase. Derweil sind die Weihnachtsmärkte eröffnet. Die geschäftstüchtigen Düsseldorfer haben 3 Tage mehr abgegriffen als die Kölner. Bei denen ist allerdings mehr als nur eine Lampe durchgebrannt. Das stellte ich gestern Nacht fest, als ich mit meinem Ka über den Ring cruiste.<span id="more-1397"></span></p>
<p>Die Leser unter Euch, die das Bürogebäude mit mir teilen, werden es gesehen haben. Ich hatte einen üblen Hinkefuß diese Woche! Die Vorweihnachtshektik hat mich gepackt. Schnell die Bahn wechseln wollen, den Fuß verdrehen und sich am Gleis 11 lang legen. Ich hoffe mit dem neuen Fahrplan ab dem 13.12., wechseln auch die Gleise.</p>
<p>Auf die Weihnachtsmärkte habe ich es noch nicht geschafft. Dafür aber schon gehört, dass die Eisfläche vor dem Schauspielhaus sehr verlockend aussieht. Angesichts meiner letzten Schlitterpartie halte ich mich jedoch vom Eis. Stattdessen habe ich Vorkehrungen getroffen für meinen ganz persönlichen „Düsseldorf Adventskalender“ für den Blog. Ihr dürft gespannt sein!</p>
<p>Als ich gestern Nacht mit meinem Ka-Mobil durch Köln gefahren bin war ich ziemlich geschockt über die Beleuchtung am Rudolph Platz. Mein liebes Lottchen! Die schießen den sprichwörtlichen Vogel ab und lassen ihn gleichzeitig erblinden. Ich will nicht behaupten, dass das Lichtermeer an den Düsseldorf Arkaden besinnlich ist oder das Spektakel auf der Kö beschaulich wirkt. Aber das gestern war wirklich die Krönung aller Beleuchtungsvarianten.</p>
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		<title>Schneeweißchen im Rosenrot auf der Ratinger</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 15:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homestorys]]></category>
		<category><![CDATA[Ratinger]]></category>
		<category><![CDATA[Taxi]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitagabend wollte ich dem Rosenrot auf der Ratinger eine neue Chance geben, zu überzeugen. Doch auch diesmal kann ich höchstens eine 3+ im veralteten Schulnotensystem geben. Auf den ersten Blick war es ungewöhnlich voll und fröhlich. Ein besonderes Highlight in diesem Laden sucht der Partygänger allerdings vergeblich. Vielleicht sollte ich mich damit abfinden, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitagabend wollte ich dem Rosenrot auf der Ratinger eine neue Chance geben, zu überzeugen. Doch auch diesmal kann ich höchstens eine 3+ im veralteten Schulnotensystem geben. Auf den ersten Blick war es ungewöhnlich voll und fröhlich. Ein besonderes Highlight in diesem Laden sucht der Partygänger allerdings vergeblich. Vielleicht sollte ich mich damit abfinden, dass eben nicht alles erstklassig in Düsseldorf ist. Das gilt übrigens auch für die Taxifahrer.<span id="more-1115"></span></p>
<p>Am Freitagabend ging es mit Freundin MPi und Fräulein X auf die Ratinger Straße. Zum Einstieg in den Abend plauderte es sich prima auf dem Gehweg. Während der Pegel anstieg sanken die Temperaturen leider ab und so trieb es uns bald ins Rosenrot. Das Fräulein erwartete hier später noch befreundete Bankdrücker aus der Fachschaft.</p>
<p>Zunächst fiel uns die veraltete Pappkarte in die Hände, auf der die Getränke abgerechnet werden. Nicht so gut, denn bei diesen Dingern verliere ich leicht den Überblick über meinen Konto- bzw. Pegelstand. Überraschend viel Volk gab es auf der Tanzfläche.  Weniger überraschend, dass der Großteil  davon zwischen 19 und 25 Jahren war. Die Musik? Tanzbar, aber mir im Durchschnitt zu old seasoned.</p>
<p>Nachdem ich von einem jungen Tänzer gesiezt wurde („Kommen Sie zentral aus Düsseldorf?“) und wir Mädels ausreichend das Thema „Schlechte Küsser und alles, was dies nach sich zieht!“ besprochen hatten, war es Zeit zu gehen. Krönender Abschluss waren unsere <a href="http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Taxi-Beschwerden-erwuenscht_aid_775444.html" target="_blank">Taxifahrer</a>. Der Fahrer der Mädels verfuhr sich offenbar auf der Nordstraße, während er sich bei seinem Telefonat nur ungern ansprechen ließ. Meiner dachte, meine Straße liegt in Eller und selbst der Fürstenplatz half seiner Orientierung nicht auf die Sprünge.</p>
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		<title>Weihnachts-Wahnsinn Stufe 1</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 18:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homestorys]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Neuen und mir läuft es gut. Ich bin sehr happy und dachte, dass es Zeit wird ihm meine Zuneigung zu verdeutlichen. Das obligatorische Geschenk an mein Auto ist etwas ganz spezielles, was es im Grunde in jedem Dekoladen zu kaufen gibt. Nur musste ich diese Woche feststellen, dass in Düsseldorf Stufe 1 des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Neuen und mir läuft es gut. Ich bin sehr happy und dachte, dass es Zeit wird ihm meine Zuneigung zu verdeutlichen. Das obligatorische Geschenk an mein Auto ist etwas ganz spezielles, was es im Grunde in jedem Dekoladen zu kaufen gibt. Nur musste ich diese Woche feststellen, dass in Düsseldorf Stufe 1 des jährlichen Weihnachts-Wahnsinns ausgebrochen ist.<span id="more-1105"></span></p>
<p>Mit mir und dem Neuen läuft alles super. Er zieht mit, wenn ich Gas gebe. Er swingt lässig die Hüften, will ich durch die Kurven tanzen und gönnt mir den Spaß, einen BMW an der Ampel abzuhängen. Erst frisch zusammen, steht die Frage im Raum, wie der andere wohl den persönlichen Musikgeschmack findet. Aber mein Neuer hat ganz tapfer mit dem Blinker gezwinkert, als die Supremes ihren Einsatz hatten.</p>
<p>Es war Zeit für das obligatorische erste Geschenk. Nur ein kleiner Beweis meiner Zuneigung. Was es ist? Naja, die meisten hängen sie über Tanzflächen, manche hängen sie in ihr Fenster und ich in mein Auto. Eine Diskokugel. Käuflich zu erweben in den meisten Dekoläden. Doch als ich am Samstag in der Altstadt danach suchte musste ich feststellen, dass Stufe 1 des Weihnachts-Wahnsinns ausgebrochen ist.</p>
<p>Dekorieren kann man ab jetzt nur noch weihnachtlich. Jeder Quadratmeter Ladenfläche ist mit Kugeln, Nikoläusen, Schalen und  Lamettavariationen ausstaffiert. Stufe 2 ist erreicht, wenn in jedem Geschäft nur noch Weihnachtslieder laufen. Dabei glaubt Mariah Carey doch längst keiner mehr, dass sie zu Weihnachten nur ihren Lover unterm Baum sehen will!</p>
<p>In Düsseldorf gab es jedenfalls von Buttlers bis Xenos keine einzige Diskokugel. Dank Fräulein X, dem wandelnden Shopping-Kompass, hat mein Kleiner doch noch eine funkelnd neue Kugel an den Spiegel gehängt bekommen. Heute habe ich ihn noch meiner Mutter vorgestellt. Vielleicht etwas früh in unserer Beziehung, aber ich denke, es wird etwas Festes mit uns beiden.</p>
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		<title>Düsseldorf für Düsseldorfer</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 19:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homestorys]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Rauschen im Blätterwald hat ein Ende. Endlich darf der Laubsauger aus dem Schuppen! Bei mir zu Hause türmen sich dagegen die Blätter rund um den Autokauf. Formulare lechzen nach Unterschriften. Das Weihnachtsgeschäft naht und die Verlage halten mit neuem Lesestoff nicht länger unterm Tresen. Düsseldorf für Düsseldorfer steht seit heute auch in meinem Regal.
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Rauschen im Blätterwald hat ein Ende. Endlich darf der Laubsauger aus dem Schuppen! Bei mir zu Hause türmen sich dagegen die Blätter rund um den Autokauf. Formulare lechzen nach Unterschriften. Das Weihnachtsgeschäft naht und die Verlage halten mit neuem Lesestoff nicht länger unterm Tresen. Düsseldorf für Düsseldorfer steht seit heute auch in meinem Regal.<span id="more-1095"></span></p>
<p>Die Bäume in meiner Straße haben über Nacht beschlossen, sich vollends fallen zu lassen. Das hat für mich zwei Nachteile: 1. rutschen Pumps auf feuchtem Laub in unberechenbare Richtungen und 2. sehe ich vor lauter Laub die vielen Hundehaufen nicht mehr. Die meist über mehrere Meter verteilten Haufen sind die hässlichen Mitesser meiner Straße, die sich durch Laubberge in gefährliche Tretminen verwandeln.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/MARCO-Stadtf%C3%BChrer-D%C3%BCsseldorf-D%C3%BCsseldorfer-Umgebung/dp/3829709870/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1257361350&amp;sr=8-1" target="_blank">Düsseldorf für Düsseldorfer</a>! Das Büchlein von Marco Polo fiel mir direkt ins Auge, denn es war wunderbar platziert. Der neue Grauert Buchladen im Hauptbahnhof ist riesig und kein Vergleich zu der ehemaligen Schmuddelecke. Was der Reiseführer kann? Es sind so ziemlich alle Bars, Clubs und Kneipen drin, die ich kenne und mag. Auch die Shoppingsektion scheint gut recherchiert. Einzig die „Insider Tipps“ sind selbst für einen Wahl-Düsseldorfer zu 90% bereits Schnee von gestern.</p>
<p>Ich habe ein Auto gekauft! Zwei hilfreiche Geister aus meinem Freundeskreis haben es mir ermöglicht, den kleinen zu einem besonders guten Preis zu ergattern. Es ist ein Ford Ka. Schwarz, neu und mit Wunschkennzeichen. Leider läuft das nicht ohne zeitraubenden Papierkram. Schön, wenn mich meine Direktversicherung des Vertrauens auch nach Feierabend zur gewünschten Zeit zurück ruft. Der Parkhauswächter meines zukünftigen Parkhauses allerdings, will bitte nur bis 16 Uhr angerufen werden. Aber was macht man nicht alles, um für den neuen Schatz einen sicheren Schlafplatz zu finden.</p>
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		<title>Mit Kirkeby gegen das Herbstgrau</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 18:17:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homestorys]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Baustellen Wahnsinn ließ mich an diesem Wochenende mehr zu Fuß gehen, als geplant. Der Besuch in einem weiteren Restaurant Klassiker Düsseldorfs erfüllte alle, und die Ausstellung im Kunst Palast übertraf meine Erwartungen in voller Farbgewalt. Nebenbei trainierte ich mir damit auch meine Aversion zu nass grauem Wetter ab. Ab Donnerstag will ich mir schließlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Baustellen Wahnsinn ließ mich an diesem Wochenende mehr zu Fuß gehen, als geplant. Der Besuch in einem weiteren Restaurant Klassiker Düsseldorfs erfüllte alle, und die Ausstellung im Kunst Palast übertraf meine Erwartungen in voller Farbgewalt. Nebenbei trainierte ich mir damit auch meine Aversion zu nass grauem Wetter ab. Ab Donnerstag will ich mir schließlich davon nicht meinen England Urlaub zermürben lassen.<span id="more-1018"></span></p>
<p>Am Samstag hatte ich das Glück, in das Restaurant Tußmann eingeladen zu werden. Eine Freundin, mit der ich das Arbeitsleben im selben Bürogebäude und so manche Mittagspause teile, feierte in ihren Geburtstag rein. An dieser Stelle noch mal meine besten Wünsche. Vom Tußmann hatte ich schon oft gehört und konnte an diesem Abend nachvollziehen, warum es in aller Munde ist. Das Ambiente im Innenraum wirkt festlich, fast edel. Der Service ist ebenso wie das Essen erste Sahne.</p>
<p>Anschließend bekamen meine Pumps und ich zu spüren, dass die Bahnen zwischen Graf-Adolf und Kirchplatz nicht so fahren, wie sie sollten. Ich musste ein gutes Stück im Regen laufen. Das Petrol meiner Pumps färbte sich in ein Grau-Blau und meine Gesichtsfarbe in Feuerrot. „Gewöhn Dich lieber dran und nimm Imprägnier-Spray!“, dachte ich, denn ich habe nicht vor in Gummistiefeln durch das Britpop Land zu laufen.</p>
<p>Den lauen Sonntag wollte ich nutzen, um ganz in Ruhe die Ausstellung im Museum Kunst Palast von Kirkeby und Wolf anzuschauen. Ich hatte gehofft, dass an diesem Tag alle Kunstfans nach <a href="http://www.monet-ausstellung.de/" target="_blank">Wuppertal </a>pilgern, um die Monet Werke zu sehen. Da lag ich wohl ziemlich daneben. Das Museum war voll von Ü-60ern (die Rabatt bekommen), Familien mit Kindern unter 6 Jahren (Rabatt!) und zwei Gruppen, die eine Führung erhielten.</p>
<p>Letztlich brauchte es aber nicht viel Ruhe, um die übergroßen, bunten Bilder zu betrachten. Neben dem Stadtbekannten Bild „Flugten til Aegypten“ fand ich viele andere Werke beeindruckend und war überrascht von den poppigen Collagen. Caspar Wolf dagegen scheint ja eher so der Mann für haargenaue Landschaftsbilder gewesen zu sein. Erstaunlich, dass er genau 300 Jahre vor meiner Geburt das Schloss Benrath und die „Skyline“ von Düsseldorf zeichnete. Die <a href="http://www.museum-kunst-palast.de/mediabig/663A/index.html" target="_blank">Ausstellung </a>ist jedenfalls den Kombipreis von 10 Euro wert und genau das Richtige gegen Grau in Grau Stimmung.</p>
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		<title>Wiedersehen macht Freude</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 19:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homestorys]]></category>
		<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Sicher, Düsseldorf strotzt derzeit nicht vor Schönheit, wenn man auf all die Baustellen, Reste abgerissener Häuser oder Rohrleitungen über den Straßen schaut. Das Stadtbild ähnelt augenblicklich eher einem pubertierenden Kind mit Akne. Vielleicht bleibt der ein oder andere Krater zurück. Mit etwas Geschick und kosmetischen Eingriffen jedoch, entwickelt sich daraus eine gestärkte, junge Persönlichkeit.
Verliert man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sicher, Düsseldorf strotzt derzeit nicht vor Schönheit, wenn man auf all die Baustellen, Reste abgerissener Häuser oder Rohrleitungen über den Straßen schaut. Das Stadtbild ähnelt augenblicklich eher einem pubertierenden Kind mit Akne. Vielleicht bleibt der ein oder andere Krater zurück. Mit etwas Geschick und kosmetischen Eingriffen jedoch, entwickelt sich daraus eine gestärkte, junge Persönlichkeit.<span id="more-1009"></span></p>
<p>Verliert man etwas Wertvolles und geliebtes, schmerzt das sehr. Ist der Verlust selbst verschuldet, schmerzt das quälend. Zusätzlich möchte man sich dafür, in den meisten Fällen, mehrfach in den Hintern treten. Diese Woche hat es der Konsumgott gut mit mir gemeint und mein Hintern blieb verschont. Ich war umso glücklicher, als ich meinen verloren geglaubten MP3 Player in einer Seitentasche wiederfand. Es ist eben etwas ganz besonderes, darf man das geliebte Stück wieder in Händen halten.</p>
<p>Genau so werde ich mich fühlen, wenn Düsseldorf endlich wieder so aussieht, wie ich es kennen gelernt habe. Wenn es mich charmant anstrahlt, mir aus einer Seitenstraße zuzwinkert und verführerisch duftet. Dieser Tage zieht nicht nur der Geruch der Neusser Ölmühlen über die Stadt. Nein, es riecht auch gerne mal aus den U-Bahn Schächten der zukünftigen Wehrhahn-Linie. Das ist alles andere als verführerisch. Einzig die <a href="http://www.duesseldorf-weihnachtsmarkt.de/plaetze_str0.html" target="_blank">Weihnachtsmärkte </a>und die Eisfläche vor dem Schauspielhaus können dieses Jahr noch Atmosphäre versprühen.</p>
<p>Als ich am Sonntag nach dem Tatort Schauen im Goldenen Einhorn per Straßenbahn durch die Kasernenstraße fuhr, war ich schockiert. Weiter in Richtung Bilker S-Bahnhof verstört mich das Bild zunehmend. Der komplette Straßenzug wirkt wie ein Schlachtfeld und kein Stein steht mehr auf dem anderen. Wie dem auch sei, gibt es nach 7 bitteren Jahren hoffentlich ein Wiedersehen mit meinem Stadtidyll. Vielleicht mit etwas Geschick und kosmetischen Eingriffen, erstrahlt <a href="http://www.duesseldorf.de/wehrhahnlinie/index.shtml" target="_blank">Düsseldorf in 2014</a> schöner als zuvor.</p>
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		<title>Spieglein, Spieglein</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 20:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homestorys]]></category>
		<category><![CDATA[Autos]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geschehen noch Zeichen und Einrichtungswunder. Nach fast 4 Jahren hat es tatsächlich ein Ganzkörper-Spiegel in meine Wohnung geschafft! Und endlich, endlich habe ich zwei weitere Größen in der Düsseldorfer Bar-Restaurant Szene kennen gelernt. Einen Hopp in die S-Bahn bis Zoo und einen Hopp Richtung Tußmannstraße. Ab der Fisch und Löffelbar liegen dicht beieinander. Sowohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geschehen noch Zeichen und Einrichtungswunder. Nach fast 4 Jahren hat es tatsächlich ein Ganzkörper-Spiegel in meine Wohnung geschafft! Und endlich, endlich habe ich zwei weitere Größen in der Düsseldorfer Bar-Restaurant Szene kennen gelernt. Einen Hopp in die S-Bahn bis Zoo und einen Hopp Richtung Tußmannstraße. Ab der Fisch und Löffelbar liegen dicht beieinander. Sowohl in räumlicher Entfernung, als auch in ihrer kulinarischen Klasse.<span id="more-994"></span></p>
<p>Ok, mit dem Spiegel in meiner Wohnung werde ich sicher keine Zeichen setzen. Aber zumindest meine Umwelt in Zukunft nicht mehr mit wundersamen Kombinationen irritieren. Nein, ich habe noch immer kein eigenes Auto. Das Fräulein X hat ihren Prolo kurz entrümpelt und mich für eine Kerzen/Decken/Deko Runde zum Ikea mitgenommen.</p>
<p>Nachdem ich letzte Woche die Ausstellung „Catwalks“ besucht habe, war ich überrascht und beeindruckt zugleich, dass unser Karlchen tatsächlich ganz hübsche Mode entwerfen kann. So klar war mir das zuvor nicht, wurde mir aber per Videoinstallation überlebensgroß verdeutlicht.</p>
<p>Um mich von netten Lokalen zu überzeugen, braucht es nicht ganz so viel Hokus Pokus. Eine saisonale Wochenkarte, knackiger Salat, Nudeln mit Biss, Latte mit festem Schaum, gemütlich-schicke Räumlichkeiten und netter Service. Als Sahnehäubchen noch ein stimmiges Konzept, eine zentrale Lage und vielleicht noch ein guter Ruf. All diese Kriterien erfüllen die beiden Lokale „<a href="http://www.qype.com/place/39325-Ab-der-Fisch-Duesseldorf" target="_blank">Ab der Fisch</a>“ und „<a href="http://www.loeffelbar.de/" target="_blank">Löffelbar</a>“. Jetzt kann auch ich sie endlich wärmstens weiter empfehlen!</p>
<p>Die gefühlte Zimmertemperatur nimmt leider stetig ab. In aller Munde ist die Frage, wann die Heizung angestellt werden kann bzw. darf. Ich würde sagen, wenn man mit Schal und Daunenweste vor dem Fernseher sitzt, ist es Zeit! Ich gebe mir noch ca. 4 Woche Zeit. Dann greife ich zu. Die Händler der Automeile dürfen sich schon mal die Lackschuhe polieren. Denn mein persönliches Herbstwunder wird der Kauf eines neuen Autos sein. Noch diese Woche werde ich zur Abstimmung stellen, welcher Kleinwagen Euer Favorit ist!</p>
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		<title>Llustwandel am Mittwochabend</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 21:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homestorys]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Ratinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mittwochabend ist dafür bekannt, dass sich das Düsseldorfer Volk nach getaner Arbeit auf der Ratinger Straße versammelt. Wie sich heute herausstellte findet dieses Schauspiel selbst bei Frisur vernichtendem Herbstwetter statt. Auf Zuruf von Fräulein X habe ich mich nach langer Abstinenz mal wieder dazu gesellt. Treffpunkt war das Llustwandel.
Llustwandel. Eine Bar, die lange schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mittwochabend ist dafür bekannt, dass sich das Düsseldorfer Volk nach getaner Arbeit auf der Ratinger Straße versammelt. Wie sich heute herausstellte findet dieses Schauspiel selbst bei Frisur vernichtendem Herbstwetter statt. Auf Zuruf von Fräulein X habe ich mich nach langer Abstinenz mal wieder dazu gesellt. Treffpunkt war das Llustwandel.<span id="more-978"></span></p>
<p>Llustwandel. <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.kathrinkonze.de/meine-dusseldorf-karte/" target="_blank">Eine Bar</a></span>, die lange schon sein Stammpublikum anzieht. Ich frage mich nur langsam, wohin die Lust eigentlich wandelt. Auf die launchige Sitzgruppe im Untergeschoss? Nein, dort habe ich sie nicht gefunden. Wie und wohin wandelt die Lust also? Habe ich einen Trend verpennt?</p>
<p>An diesem Abend wandelte jedenfalls das Erstsemester der FH Düsseldorf hinein. Mit ihm ein Altersdurchschnitt, der weit unter dem meiner persönlichen Zielgruppe liegt. Was ich hier wollte? Das Fräulein X treffen. Eine Frau, für die es sich immer lohnt zu warten. Die CDU verteilte Kondome und Gummibärchen unter das Volk. Fruchtig safe zum Wahlsieg? Ich weiß nicht, ob das die Jungwähler wirklich motiviert.</p>
<p>Weniger motivierend waren die Prognosen, die ich an diesem Abend erhielt. Gut, mein Singledasein feiert in naher Zukunft runden Geburtstag. Das scheint Anlass zu sein, sich um mich zu sorgen. Zumindest der Freund einer Freundin, ein gerade erst kennen gelernter Jüngling und ein naher Bekannter scheinen die Lösung zu haben. Sie tragen es auf der Zunge, wer für mich „was ist“ oder auch nichts für mich ist. Spart Euch das Stirnrunzeln. Der Kölner FC besiegt diesem Abend Meister Wolfsburg und so gilt auch für mich: Nix bliev wie et wor.</p>
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