Kathrin Konze, Live aus Düsseldorf
Was macht man, wenn man bei Vollmond schlecht träumt? Findet man seinen Traumann, wenn man einen Fisch küsst? Sind krabbelnde Schaben gut für schöne Hände? Wo wohnt Paris Hilton wirklich? Antworten auf diese Fragen gab es für mich am Wochenende bei der langen Nacht der Museen in Düsseldorf und beim Besuch im Freilichtmuseum in Kommern.
Für den Fall, dass ich mit verquollenen Augen aus einem schlechten Traum erwache, habe ich einen Maßnahmenkatalog entwickelt. Folgende Punkte lassen mich den Rest des kostbaren Wochenendes trotz einer kurzen Vollmondnacht genießen:
Für mich bot es sich an, die zugesagte Abendplanung mit Fräulein X einzuhalten. Die lange Nacht der Museen ist eine Herausforderung bei akutem Schlafmangel. Das kulturelle Engagement und die exotischen Kulturvögel von Düsseldorf sind allerdings so hinreißend, dass man sich das Spiel nicht entgehen lassen kann. Ich küsste seltsame Fische, ließ mir eine warme Kakerlake über die Hände laufen und betrachtete seltsame Videoinstallationen. Meine Nacht der Museen wurde nicht extralang, dafür extra bunt, um mich von Vollmondträumen abzulenken.
Das Freilichtmuseum in Kommern schafft es, dass sich eine erwachsene Frau im Jeansrock in eine Rutsche schwingt, dumme Hühner jagt und Schweine streichelt. Ein wirkliches Aha-Erlebnis war als ich las, wo Paris Hilton wirklich lebt. In Mechernich! So sagt es zumindest das Schild vor der Vogelscheuchen Ausstellung. Den Spruch, dass „Pferdezähne und Frauenhände niemals stillstehen“ dürfen fand nur mein Bruder gut. Aber der glaubt auch, dass Leggins schon seit den 80ern out sind.
Ursprünglich als Reiseblog gedacht, blogt Kathrin nun aus Ihrer Wahlheimat Düsseldorf.Geprägt von Ihrer Zeit in Neuseeland erlebt sie als junge Stadtpflanze allerhand bunte Geschichten im Rheinland. Lest selbst, gebt Kommentare und Anregungen ab. Vielleicht trefft Ihr sie bald mal im Düsseldorfer Nachtleben, am Rhein oder auf Skates.