Nach 30 Stunden Flug, 4 Starts, 4 Landungen, diversen Kinofilmen und Tetrispartien im Flugzeug bin ich in Düsseldorf gelandet. Vor mir lag genau eine Woche für den Jetlag, um anschließend in meinem neuen Job zu starten. Einige Vorsätze hatte ich mir in Neuseeland ins Handgepäck gesteckt, doch an erster Stelle stand der herzige Empfang von meinen Freunden.

Der Rückflug von Neuseeland war anstrengender als der Hinflug. Die erste Etappe nach LA war ein Klacks. Auf US Boden gab es wieder das Spiel mit den Fingerabdrücken und dem Foto, bevor man zurück in den riesen Vogel der Air New Zealand durfte. Es folgte eine haarsträubende und zermürbende Etappe neben der dicksten Frau der Welt. In London blieb mir kaum Zeit für einen Kaffee, bevor ich dann in München als schlafloser Zombie landete. Die pendelden Geschäftsmänner dort schauten mich auch leicht irritiert an. Auf dem Flug nach Düsseldorf packte mich dann das Adrenalin. Ich komme nach Hause!

Ich hatte nur eine kleine Vorstellung, wer mich am Flughafen abholt, hätte aber nicht gedacht, dass ich sie schon am Gepäckband rufen höre. Meine Koffer waren unter den ersten auf dem Band, nix wie raus und da standen sie: Meine Eltern, meine Goldlocken und JSP. Krass, ich hab sie wieder! Meine Wohnung strahlte wie selten zuvor, geschmückt wie zum Deutschlandspiel der Fußball WM. Meine Freundin mit dem X kam überraschend dazu, es gab Sekt, Kuchen und Pizza.

Das Rheinland bot mir zum Einstand 20 Grad und Sonnenschein, Kirschblüten, und grüne Bäume. Der Jetlag zwang mich um 21 Uhr ins Bett und um 5 Uhr 30 wieder raus, aber es reichte um die ersten Touren im Volksgarten zu walken, die Mädels zu treffen und shoppen zu gehen. Der Termin beim Betriebsarzt ergab, dass ich keine weiteren Schäden genommen hatte und so konnte ich eine Woche nach der Ankunft hellwach meinen neuen Job antreten.

Mittlerweile habe ich schon wieder einige Geschichten im feierfreudigen und paarungswilligen Rheinland erlebt. Angefangen beim Pleite-Event im Stahlwerk, über die Erkenntnis wie Kleidung die falsche Zielgruppe anlocken kann, bis hin zum Diebstahl meiner sehr geliebten Lederjacke neben der Tanzfläche. Aber vielleicht erzähle ich Euch das und die Geschichte mit den Vorsätzen beim nächsten mal.

Back in DUS

Back in DUS