Während die Herbstsonne tagsüber noch mal alles gibt, sind die Abende in Auckland schon merklich kühler. Für mein Gefühl ziemlich unpassend hoppelt der goldene Lindt Osterhase durch die Supermarktregale und schmeißt mit Cadbury Eiern um sich. Das gibt mir Gelegenheit mal einen Blick auf die verschiedenen Kirchen in meiner Nachbarschaft zu werfen.

Die Osterzeit ist bekannt dafür, das Fasten zu brechen und mal wieder ordentlich reinzuhauen. Für mich ein denkbar schlechtes Vorhaben, wo ich doch die letzten Wochen fast täglich meine 5,8 KM gewalkt bin (Strecke s. Karte). Gut, ein Lindt Osterbunny habe ich mir gegönnt, denn es gibt hier wirklich keine bessere Schokolade.

Als diese Woche das erste Osterpaket im Briefkasten lag, dachte ich mir, es in an der Zeit mal die Kirchen von Neuseeland zu betrachten. Laut Statistik leben in Auckland vermehrt Katholiken. Die Vielfalt und die plakative Werbung wirken auf mich persönlich eher unpassend.

Anscheinend findet hier jeder, der möchte eine für ihn passende Glaubensgemeinschaft. Die Gottesdienste werden in verschiedenen Sprachen für die verschiedenen Nationatlitäten angeboten. Ich persönlich glaube, dass ich mein Sportpensum dringend steigern muss, um im anstehenden Sommer eine gute Figur zu machen.