Heute bin ich los, um eine weitere Sehenswürdigkeit von Auckland abzuchecken: Den One Tree Hill. Fast noch mehr begeistert war ich vom Cornwell Park, der direkt angrenzt. Warum das Ding One Tree Hill heißt? Gute Frage, denn eigentlich steht auf dem Berg kein Baum mehr…

Wenn man zwei von sieben Tagen in der Woche frei hat, sollte man mindestens einen nutzen, um durch Wald und Wiesen zu schlendern. Die Sonnenstrahlen haben mich angestachelt, mein schwarzer Flitzer hat mich geleitet und Gwen Stefani hat mir die sweet escape versüßt.

Den Cornwell Park habe ich schon oft von der Hauptstraße aus beäugt und heute bin ich mal reingefahren. Ein Park in den man mit dem Auto reinfahren kann ist echt praktisch für Single-Reisende mit Blasen an den Füßen. Der Park wurde 1901 dem Volk geschenkt, ist gespickt mit vielen Bäumen, Steinmauern, Wiesen und ganz viel Ruhe. Hier werde ich definitiv nochmal mit Buch und Decke herkommen!

Fährt man immer weiter im Park wird man hochgeführt bis zum Grabmal und dem Obelisken von John Logan Campbell. Der war in der Gründerzeit sowas wie Donald Trump heute. Der damals zu Ehren der Maoris gepflanzte Baum hat die Zeit nicht überlebt. Ebenso wie die drei Ersatzbäume, so dass es heute quasi ein „none tree hill“ ist. Die Aussicht von dort oben ist trotzdem schön.

Zur Belohnung, dass ich heute so aktiv war habe ich mir auf der Rückfahrt noch einen zuckersüßen Erdbeershake bei Wendys gegönnt. Ab morgen steht wieder nur Arbeit an. Dafür geht es am Wochenende vom 23. Januar raus aus der Stadt. In Taupo werde ich als Hostess bei einem Autorennen arbeiten und vielleicht auch durch die Boxengasse schlendern!