Heute habe ich meinen freien Tag und die Sonne dazu genutzt, mir meine Nachbarschaft zu betrachten. Natürlich sind die Stadtteile in Auckland unterschiedlich, wie in jeder Stadt. Trotzdem finde ich nur wenige markante Punkte und habe mir Sandringham mal genauer angeschaut.

In Neuseeland hat so jeder 3. Erwachsene sein eigenes Haus. Diese Häuser sind selten aus Stein gebaut und meist nur in Bungalow Größe. Manchmal glaubt man, der Architekt hat lediglich 4 Zimmer aneinander gemalt, Holzwände drum gebaut und ein Spitzdach drauf gelegt.

Natürlich gibt es Ausnahmen mit einem extra Stockwerk, einer hübschen, kolonial-romantischen Fassade oder einer Veranda vor dem Eingang. Standard ist die weitläufige Gartenumrandung für jedes Haus. Selten kann, wie in deutschen Wohngebieten, der eine Nachbar dem anderen auf die Teller gucken. Ebenso weitläufig sind die Straßen. Geradezu ungemütlich für meinen Geschmack. So leben hier 1,3 Millionen Menschen ganz chillig auf weiter Fläche (zum Vergleich: In Köln leben knapp 1 Million Jecken auf weniger als halb so viel Fläche).

Was steht noch an diese Woche? Morgen werde ich bei Rob wieder fleißig hinter der Theke strahlen und am Samstag Abend Gäste im SkyCity Konferenz-Zentrum bedienen. Oh, und Rob schickt mich, und eine andere Aushilfe zu einem 2 stündigen Barista-Training. Dann lerne ich wirklich alles von der Kaffeebohne bis zum kleinsten Milchschaum-Kristall!