Unglaublich, aber war. Ich bin in Neuseeland!

Die Reise war anstrengend, aber mit perfekten Sitz und netten Nachbarn. Mein Zwischenstop in London war gar nicht schlecht und die Flughafenpreise auch nicht umwerfend teuer. In Los Angeles habe ich quasi nur kurz die Füße auf den Boden bekommen, linker Finger, rechter Finger, Foto und „Dankescheeein Miss Konsi“.

Noch leicht schockiert von mir selbst bin ich also tatsächlich mit all meinen Koffern in Jasmins Arme gelaufen. Anschließend ging es direkt zum Sender, denn dort stand in der morning show „Spiderman“ vor dem Mikro. Es war Halloween. Danach zur Wohnung alle Sachen abgeladen und die beiden Katzen begrüßt, die durch die Wohnung tapsen.

Am Abend wartete die monatliche Partyreihe „Turnaround“. Vergleichbar mit dem „record changer“ aus Düsseldorf. Jedenfalls sehr tanzbarer, frisch abgemischter sixty-seventy-hiphop-Sound. Das besondere war in diesem Monat der Auftritt von „Ladi6“. Die Sängerin hat ihr erstes Soloalbum rausgebracht. Ihre Songs brachten die schwitzende Menge zum kochen und wir standen in der ersten Reihe. Das Publikum war eine angenehme, attraktive Mischung mit einigen prominenten Lokalgrößen aus TV und Radio. Um fünf Uhr in der Früh ging es nach Hause.

Heute, am Samstag waren wir im Supermarkt und eine Telefonkarte kaufen. Damit ausgestatte konnte ich meine liebe Ma direkt mal um halb drei nachts aus ihrem Schlaf klingeln. Aber hey…ich glaube sie war froh, endlich was von mir zu hören.

Heute Abend geht es „low and theory“ Party, bei der Jasmin und ich nicht nur Bilder für den Sender schießen, sondern auch an der Tür stehen und das Volk begrüßen. Dabei fällt mir ein: Ich könnte jedem netten Menschen direkt mal meine neue NZ-Handy Nummer in die Hand drücken!

Achja, wen es interessiert: Das Wetter hier ist noch eher herbstlich. Aber da ich noch einige Zeit hier bin, wird das sicher bald besser.